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Aktuelles aus dem Schulleben

Roma, non basta una vita!

In der letzten Aprilwoche haben sich die 7. Klassen zu einer Kulturreise nach Italien aufgemacht. Nach der ersten Nacht im Nightjet ging es in Rom mit der Erkundung des Kapitolshügels los. In den darauffolgenden Tagen standen Besuche des Forums, des Kolosseums, der Calixtus-Katakomben und des Petersdomes auf dem Programm. An den Abenden wurden Spaziergänge unternommen, wobei die Spanische Treppe, der Pincio, der Trevibrunnen und die Engelsburg bewundert werden konnten. Auch ein Tagesausflug nach Florenz bereicherte das Programm.

Am letzten Tag schauten wir uns schließlich noch die römische Hafenstadt Ostia Antica an und legten uns im Anschluss im Lido di Ostia an den Strand. Neben der Vermittlung historischen Wissens rund um Antike und Renaissance konnte beim Besuch diverser Orte auch immer wieder eine thematische Brücke zum italienischen Faschismus geschlagen werden, welcher im Stadtbild omnipräsent ist. Dabei beeindruckte und verwunderte speziell die faschistische Propaganda auf Mosaiken und Marmortafeln im Foro Italico unweit des Olympiastadions. Im Studentenviertel San Lorenzo, in welchem sich unsere Unterkunft befand, waren dagegen an allen Ecken antifaschistische Parolen zu finden. Das Wetter war die gesamte Woche über ein Traum und bei unserer Abreise am Mittwochabend haben wir kurzerhand beschlossen, dieses Wetter für das verlängerte Wochenende mit nach Österreich zu nehmen.

Hier noch ein paar Eindrücke der Protagonist*innen:

Die Romreise mit Ihnen, Herrn Professor Schabas und der Klasse wird mir für immer in Erinnerung bleiben! Es war so schön, gemeinsam mit allen Freunden die Möglichkeit zu haben zu reisen, Zeit miteinander zu verbringen und einander näherzukommen. Meine Highlights waren auf jeden Fall die Abendspaziergänge, der Strand und natürlich das Essen!

Diese Woche war voller Highlights, aber nichts toppt den Moment, in dem die U-Bahn-Tür spontan beschlossen hat, mich zu umarmen.“

Auch wenn das viele Herumgehen zwischendurch anstrengend war, hat sich alles auf jeden Fall ausgezahlt. Die gemeinsame Zeit mit beiden Klassen, das gute Essen in Rom und die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten haben die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht, an das ich mich sicher noch lange erinnern werde.

„Die Italienreise war für unsere Klasse ein unvergessliches Erlebnis voller schöner Momente, lustiger Pannen und toller gemeinsamer Erinnerungen. Neben beeindruckenden Sehenswürdigkeiten und gutem Essen sind wir auch als Gruppe noch enger zusammengewachsen – eine Woche, an die wir sicher noch lange gerne zurückdenken werden.

Diese Woche war voller Highlights, doch nichts kann die Erfahrung toppen in der U-Bahntür eingeklemmt zu werden!

Ich persönlich wollte schon seit längerer Zeit nach Rom, und fand es umso beeindruckender wie riesig und eindrucksvoll die ganzen Sehenswürdigkeiten, vor allem das Kolosseum, sind. Besonders gut fand ich, dass wir die Geschichte direkt vor Ort erzählt bekommen haben, und diese auch teilweise selber präsentieren durften. Sehr lustig fand ich, dass es noch ein paar Tagen schon zu einem „Insider“ geworden ist, dass wir des Öfteren in die falsche Richtung gegangen sind, denn solche kleinen Dinge schweißen uns als Klasse noch mehr zusammen.

Das beste von der Reise war mit Abstand das Fußballspielen in San Lorenzo mit dem Herrn Professor und den Leuten auf dem Platz, die sich spontan zum Mitspielen entschlossen hatten.“

Die Reise nach Rom hat mir richtig gut gefallen, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass wir mehr gegangen sind als die alten Römer selbst – gefühlt quer durch ganz Italien.“

"Die Romreise war wirklich schön, besonders das Gefühl in der U-Bahn über drei dreckige Sessel zu fallen war unschlagbar."

Rom war eine sehr sehenswerte Erfahrung! Viel spannende Kultur, viel Bewegung und gutes Essen! Jeden Abend sind wir mit schweren Beinen ins Bett gefallen, gelohnt hat es sich aber definitiv!

„Man sagt, alle Wege führen nach Rom, aber die in Rom selbst sind eher wie ein gefährlicher Hindernisparcours, der all unserer Fähigkeiten testet. Kleiner Spoiler: Selbst mit Koffer sind einige zu Fall gekommen.“

„Ich fand die Rom-Reise wirklich sehr entspannend und interessant. Vor allem die Gespräche zwischen uns Schülern mit den Lehrern waren sehr lustig und cool.
Ich hoffe solche Reisen werden in Zukunft ähnlich sein und ich freue mich schon auf die Nächste.“

Das Highlight für mich war die Gruppe von Menschen, denen ich „meine Heimat“ Italien zeigen durfte. Ragazzi, siete stati straordinari! Eine gemeinsame Reise hilft einem als Lehrer immer, Schüler*innen besser und von einer anderen Facette her kennenzulernen. Unweit unseres Quartiers in San Lorenzo ist ein Zitat von Andrea Dorno zu lesen. Der Kapitän der lokalen Basketballmannschaft ist bereits im jungen Alter von 26 Jahren verstorben. „La vita è poco o nulla senza i compagni di squadra“ steht auf einem Betonblock geschrieben, was frei übersetzt so viel heißt, wie: „Das Leben ist wenig oder nichts, ohne die Mannschaftskameraden“. Dieses Motto passt für mich sehr gut zu unserer Zeit in Italien, wo das gemeinsame Erlebnis von Anfang bis zum Schluss im Vordergrund stand. Leider konnten nicht alle „compagni di squadra“ mit nach Italien reisen.  Liebe Schüler*innen, ihr wart wirklich toll und ich habe die Woche mit euch sehr genossen, sodass mir diese Reise immer in guter Erinnerung bleiben wird. Neben dem vorzüglichen Essen (naturalmente!) möchte ich noch ein spezielles Highlight hervorheben und alle, die nicht dabei waren, mögen es mir verzeihen: Mein absolutes Highlight war, als sieben Burschen und ein Kindskopf mitten in San Lorenzo vor einer Kirche Fußball gespielt haben, wobei Anwesende und Passanten uns mit einem römischen „Daje!“ anfeuerten. Als sich ein technisch versierter, aber rauchender, junger Italiener einfach dazugestellt und mitgespielt hat, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. Burschen, ihr habt auf eure eigene Initiative hin etwas gemacht, was in Italien essenziell ist: ihr habt den öffentlichen Raum genutzt, um das Leben zu zelebrieren! Was würde wohl passieren, wenn man sich in Wien vor einer Kirche aufstellt, um Fußball zu spielen? Grantelnde Passanten? Kübel Wasser über den Kopf? Polizeieinsatz? Alles scheint denkbar. Aber Rom, speziell San Lorenzo, ist anders! Und obwohl uns der nicht mehr ganz nüchterne, selbsternannte Mister „Salvador“ durchaus kritische Anweisungen gab, war es mir eine wahre Freude, mit euch zu kicken! Am Ende durften wir gar noch eine Art Wunder erleben, als der am Rande sitzende Rollstuhlfahrer plötzlich beide Füße bewegte, wie der Ball auf ihn zuflog 😊. Auch die lauten, und selbst für einen Italiener kaum verständlichen, Anfeuerungsrufe des Obdachlosen im Hintergrund sorgten für allgemeine Belustigung. Unser Spiel scheint auf der Piazza dell‘ Immacolata jedenfalls für willkommene Abwechslung gesorgt zu haben. In San Lorenzo wird wirklich niemand ausgeschlossen und jeder hat seinen Platz, ich denke auch deswegen haben wir uns im Studentenviertel unweit des Hauptbahnhofs sehr wohl gefühlt.

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